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Unconscious Bias – Wie unbewusste Vorurteile Personalentscheidungen beeinflussen können

Unconscious Bias – Wie unbewusste Vorurteile Personalentscheidungen beeinflussen können

„Bias“ kommt aus dem Englischen und steht für kognitive Wahrnehmungsverzerrungen, wie zum Beispiel Stereotype und Vorurteile. Diese sind sowohl bewusst, als auch unbewusst (unconscious) vorhanden. Evolutionspsychologisch betrachtet, haben Bias den Vorteil, die Welt in „Schubladen“ einordnen zu können. Andernfalls wäre unser Gehirn schier überfordert angesichts der Massen an Informationen, die uns täglich begegnen. Dadurch sind wir in der Lage u.a. durch Gelerntes und unsere Sozialisation unbewusst schneller Entscheidungen treffen zu können. 
Dies hat Vorteile, birgt bei Personalentscheidungen, insbesondere in der Personalauswahl und –entwicklung, jedoch auch Risiken. Des Weiteren sind Biases eine der größten Barrieren für Diversity in Unternehmen, obwohl erwiesen ist, dass Vielfalt in Unternehmen einen klaren Wettbewerbsvorteil bringt (Vgl. „Diversity in Deutschland“ (2016), Studie von Ernst & Young in Zusammenarbeit mit der Charta der Vielfalt e.V.). 
Aufgrund unbewusster Biases können Entscheidungen in der Personalauswahl und -entwicklung voreilig getroffen werden. Dies kann dazu führen, dass potentiell erfolgversprechende Kandidaten (m/w/d) im Rekrutierungsprozess oder in der Auswahl für ein Entwicklungsprogramm ausgeschlossen werden. 

Um Fehlentscheidungen im Personalmanagement zu vermeiden, ist es daher ratsam, Schulungen zum Thema „unconscious Bias“ durchzuführen. Das hat den Effekt, das man für das Thema sensibilisiert wird und in der Folge im Alltag ein größeres Bewusstsein für unbewusste Vorurteile und deren Beeinflussung von Entscheidungen hat.  
Folgendes können Sie tun, um unconscious Bias in Ihrer Personalabteilung entgegenzuwirken: 

  • Regelmäßige Schulungen und Workshops zum Thema „unconscious bias“ 
  • Schärfen Sie das Bewusstsein Ihrer Mitarbeitenden, die Personalverantwortung haben und/ oder in Personalentscheidungsprozesse involviert sind 
  • Machen Sie die Problematik sichtbar für alle, die davon betroffen sind 
  • Prüfen Sie Ihre Prozesse – haben Sie die Möglichkeit während des Prozesses zu reflektieren? Sind Ihre Prozesse standardisiert und transparent? 

© 2019 Morgan Philips SA
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